Dienstag, 11. Juli 2006
Kann der Glaube Berge versetzen?
felixhaak, 20:17h
zum Einstieg möchte ich Rene Descartes zitieren:"Cogito ergo sum.", zu deutsch:"Ich denke, also bin ich."
Descartes hat mit seiner Philosophie eine ganz Neue Denkweise begründet. Er hat einfach kategorisch an allem
gezweifelt. Wenn man einen baum sieht kann man nicht genau wissen, ob da ein Baum steht. Es kann auch nur eine
Illusion sein bzw ein traum oder änliches. Genauso kann man nicht beweisen, dass zwei addiert mit zwei vier ergibt.
Meiner Es erscheint für mich zwar unumstößlich logisch, dass zwei plus zwei gleich vier ist, aber meine Logik kann
auch fölig falsch seein oder meine Logik wird durch andere Mächte beeinflusst. Somit kommt Descartes zu dem
Schluss, dass er nichts beweisen kann, dass er sich nichts sicher sein kann außer, dass er zweifelt.
Somit:"Ich denke, also bin ich"
Und hier nun noch den Anlass für meine Überlegungen: In der Bibel steht: "Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben
habt wie ein Senfkorn, so würdet ihr zu diesem Maulbeerfeigenbaum sagen: Entwurzele dich und pflanze dich ins Meer!
Und er würde euch gehorchen."
Kann der Glaube Bäume entwurzeln und sogar Berge versetzen? Laut Descartes ist jegliches Wissen nur Glauben und
Schlussfolgerungen aus vermeindlicher Vernunft. Wenn man ein Auto auf der Straße stehen sieht, ist man überzeugt,
dass das Auto dort steht. Man glaubt zu wissen, dass es dort steht. Ja vielleicht kann man es anfassen. Jedoch glaubt man
vielleicht nur, dass man es anfassen kann. Eine Illusion lässt sich nicht ausschließen. Aber Sie nehmen es 100%ig wahr.
Was wäre nun, wenn sie genauso stark daran glauben, dass das Auto weg ist, wie, dass sie es dort stehen sehen? Dann wäre
es wahrscheinlich weg. Doch durch das relativ eingeschränkte Denken und die Benutzung der gar nicht so sicheren Vernunft
hindert uns daran das Auto quasi "Weg zu glauben". Selbst wenn man versucht daran zu glauben, dass das Auto weg ist, wird
man noch zu fast 100% daran zweifeln. Diesen Zweifel kann man eigentlich nur mit Wissen brechen. Zumindest mit dem, was wir
Wissen nennen oder mit Vertrauen, aber sicherlich ist eine Erfahrung von nöten. Eine Erfahrung, die uns dazu verleitet etwas zu
glauben. Ein Auto hat man schon oft gesehen und auch schon oft, wie ein Auto wegfährt. Doch noch nie hat man ein Auto gesehen,
was dann einfach nicht mehr da ist. Also wird man sehen können, wie das Auto wegfährt, aber nicht wie es einfach, ohne zu fahren
nicht mehr da ist. Aber ist die Möglichkeit der soffortigen nicht Existenz unmöglich? Schlussfolgernd kann man also sagen: Wenn
man genauso an Sachen Glaubt die man nicht für möglich hält wie an Sachen, die man für möglich hält, sind die Sachen, die man für
unmöglich hält möglich.
Felix Haak
mit freundlicher unterstützung von Timo Schröder und Marcel Heidemann!
Descartes hat mit seiner Philosophie eine ganz Neue Denkweise begründet. Er hat einfach kategorisch an allem
gezweifelt. Wenn man einen baum sieht kann man nicht genau wissen, ob da ein Baum steht. Es kann auch nur eine
Illusion sein bzw ein traum oder änliches. Genauso kann man nicht beweisen, dass zwei addiert mit zwei vier ergibt.
Meiner Es erscheint für mich zwar unumstößlich logisch, dass zwei plus zwei gleich vier ist, aber meine Logik kann
auch fölig falsch seein oder meine Logik wird durch andere Mächte beeinflusst. Somit kommt Descartes zu dem
Schluss, dass er nichts beweisen kann, dass er sich nichts sicher sein kann außer, dass er zweifelt.
Somit:"Ich denke, also bin ich"
Und hier nun noch den Anlass für meine Überlegungen: In der Bibel steht: "Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben
habt wie ein Senfkorn, so würdet ihr zu diesem Maulbeerfeigenbaum sagen: Entwurzele dich und pflanze dich ins Meer!
Und er würde euch gehorchen."
Kann der Glaube Bäume entwurzeln und sogar Berge versetzen? Laut Descartes ist jegliches Wissen nur Glauben und
Schlussfolgerungen aus vermeindlicher Vernunft. Wenn man ein Auto auf der Straße stehen sieht, ist man überzeugt,
dass das Auto dort steht. Man glaubt zu wissen, dass es dort steht. Ja vielleicht kann man es anfassen. Jedoch glaubt man
vielleicht nur, dass man es anfassen kann. Eine Illusion lässt sich nicht ausschließen. Aber Sie nehmen es 100%ig wahr.
Was wäre nun, wenn sie genauso stark daran glauben, dass das Auto weg ist, wie, dass sie es dort stehen sehen? Dann wäre
es wahrscheinlich weg. Doch durch das relativ eingeschränkte Denken und die Benutzung der gar nicht so sicheren Vernunft
hindert uns daran das Auto quasi "Weg zu glauben". Selbst wenn man versucht daran zu glauben, dass das Auto weg ist, wird
man noch zu fast 100% daran zweifeln. Diesen Zweifel kann man eigentlich nur mit Wissen brechen. Zumindest mit dem, was wir
Wissen nennen oder mit Vertrauen, aber sicherlich ist eine Erfahrung von nöten. Eine Erfahrung, die uns dazu verleitet etwas zu
glauben. Ein Auto hat man schon oft gesehen und auch schon oft, wie ein Auto wegfährt. Doch noch nie hat man ein Auto gesehen,
was dann einfach nicht mehr da ist. Also wird man sehen können, wie das Auto wegfährt, aber nicht wie es einfach, ohne zu fahren
nicht mehr da ist. Aber ist die Möglichkeit der soffortigen nicht Existenz unmöglich? Schlussfolgernd kann man also sagen: Wenn
man genauso an Sachen Glaubt die man nicht für möglich hält wie an Sachen, die man für möglich hält, sind die Sachen, die man für
unmöglich hält möglich.
Felix Haak
mit freundlicher unterstützung von Timo Schröder und Marcel Heidemann!
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